Fotos von Siegens Innenstadt. Oft freihand und aus dem Stehgreif
Zuhause sofort die Bilder ansehen können, auf dem leuchtenden Bildschirm. Die Farben strahlen ...
Schöne Orte, interessanten Besichtigungen, Begegnungen. Nachdenkliches von unterwegs.
Im Wald auf einer Wiese fanden wir donnerstags einen Eichelhäher, auf dem Rücken liegend. Laufen und umdrehen ging scheinbar nicht, von Fliegen ganz zu schweigen. Aber schreien konnte er noch! Also schnell die Jacke ausziehen und den verletzten Häher damit greifen.
Kurze Überlegung, was frisst so Einer: wahrscheinlich Regenwürmer, die sich auch leicht unter Steinen sammeln liesen.
Zuhause wurde der Vogel erst einmal untersucht. Ein bisschen Blut am Rücken und der Schwanz ganz schief. Mit den Krallen konnte er nicht gut zupacken und auf seinen Füssen stehen ging auch nicht, er fiel direkt auf die Seite. Aber beissen mit dem spitzen, starken Schnabel, dass konnte er, auch die Augen blickten klar und aufmerksam. Keine innere Krankheit dachten wir, ein Unfall vielleicht, die kleinen Knochen müssen heilen.
d.h. die Würmer tief in den Vogelhals stecken und mit der Spritze ein bisschen Wasser hinterher, damit er sie verschluckte. Am Morgen des dritten Tages sah er die Büchse mit den Würmer und hat sich einen Wurm nach dem anderen geschnappt und verspeist. Das war eine Freude, unser Patient machte Fortschritte! Aber noch immer musste der Vogel festgehalten werden, damit er nicht umkippte.
dass wir nicht alle Würmer sammeln konnten und besorgten in der Zoohandlung Mehlwürmer. Haferflocken mochte er auch. Mittlerweile stand er wieder auf seinen Füssen und konnte alleine aus dem Napf fressen. Am Ende der Woche wurde er immer unruhiger in der Kiste und wollte so gerne raus. Hämmerte mit dem Schnabel gegen die Kistenwände und flatterte herum.
wo wir ihn gefunden hatten. Transport im Schuhkarton und mit Abschiedsstimmung, denn er war uns schnell vertraut geworden. Sobald der Deckel offen war, flog unser kleiner Häher ganz munter kleine Strecken und übte das Landen auf Weissdornbüschen und Birkenästen. Noch unsicher zuerst, aber glücklich rufend. Wir haben ihm schweren Herzens viel Glück gewünscht und sind nach Hause gegangen. Manchmal, wenn wir wieder in dem "Magolves-Tal" spazieren gehen, halten wir Ausschau nach "unserem Häher" und glaubten schon manches Mal in den vielen Vogel-, auch Häher-Rufen, seine typische "Krächz-Stimme" erkannt zu haben.
Im April: die Waldbeeren blühen
Im April: ein hungriger Eichelhäher
Im April: ein hungriger Eichelhäher
Im April: ein Eichelhäher
Im April: Erdbeerblüte